50 Shades of leben lassen

Neulich hab ich eine ellenlange Reportage über den BDSM-Hype, den FSOG ausgelöst hat, und über die Fans der Bücher/Filme gesehen.

Natürlich ist das Bild, das Grey vom “Dom” vermittelt genauso falsch wie die Darstellung von BDSM , SM, D/s generell. Schon klar. Tausenddrölfzig mal durchgekaut.

Trotzdem…Mehr als einer oder zwei von den Fans haben die Reise in Richtung kink angetreten. Oftmals sind es auch keine Einzelpersonen, sondern meist ( aber nicht nur ) junge Pärchen. Da geht die Spanne von ein paar Satinfesseln und Krawatten bis zur Schnupperstunde bei Profis im Studio.

Ich finde das irgendwie herzerwärmend. Ich weiß dass diese potentiellen Nixverstanden-Haber immer wieder kritisch beäugt oder auch amüsiert abgetan werden von den alten, “ernstzunehmenden” Hasen.

Vor allem wenn sie nach FSOG unter ihren Steinen rausgekrochen sind. Den “Makel” trage ich selber und durfte mir deshalb auch schon so einiges anhören.

Aber hey…

.. jeder muss mal anfangen und wer in die Materie ernsthaft einsteigen möchte, der verdient Respekt und halbwegs offene Arme. Zumindest solange er lernwillig ist und Rat auch annimmt.

Die meisten werden sowieso bei ein bisserl kinky fun im Schlafzimmer bleiben, und das ist total ok.Die müssen dann auch nicht viel verstehen und sich einlesen und lernen weil sie nie tief genug eintauchen werden in die Sache.

Und die – weit wenigeren – anderen Zeitgenossen werden sich eben langsam rantasten. Oft über Medien wie Twitter, zum Beispiel. Was übrigens auch kein Grund zum Belächeln und Veräppeln ist. So hab ich hier auch “angefangen”, Herrschaften, und schaut was aus mir geworden ist. 😉

Wie auch immer. Es gilt leben und leben lassen, und es hilft, die Sache nicht so verbissen zu betrachten wie manche Puristen des “ernstzunehmenden BDSM” es anscheinend tun.

Spass haben, Leute. Und man darf auch FSOG gelesen haben. Wenn man es stilistisch überlebt, ist alles gut. Lachen darf man auch. Wenn man nicht grad heulen muss. 😉😆

 

 

Advertisements
Standard