*Patsch*

*Patsch*!!! Mein Kopf dreht sich durch den Schlag zur Seite. Ich blinzele kurz, schließe die Augen wieder, und erwarte die nächste Ohrfeige. Sie tut weh, aber nicht übermäßig. Eher ein Brennen gefolgt von Wärme.

Trotzdem kommen mir die Tränen. Er streichelt mein Gesicht. Fährt mit seinen Fingern ganz leicht über meine Wangen, zart, liebevoll. Verteilt mit den Fingerspitzen die Tränen auf meiner sich rötenden Wange. Er nimmt sich Zeit. Erkundet mein Gesicht, beobachtet meine Reaktion.

Ich schmiege meine Wange in seine Handfläche. Mehr Tränen. Sie tropfen auf seine Brust, seinen Bauch. Er ist unter mir, in mir, bewegungslos, füllt mich aus, und hält meinen Kopf in seinen Händen.

Den Kopf, in dem sich die Gedanken überschlagen. Ins Gesicht schlagen. Wie kann ich etwas brauchen, das vermeintlich so falsch ist?

Seine Hand berührt nicht mehr meine Haut und ich weiß dass die nächste Ohrfeige sicher gleich k…*Patsch!!!* Mehr Tränen, mehr Zärtlichkeit, ….einfach mehr. Von all dem was ich brauche.

Bitte, mein Herr.

 

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