Wenn Dämme brechen

Tränen vergießen kann man aus vielen verschiedenen Gründen.

Glück, Trauer, Enttäuschung, Mitgefühl, Frust, Wut, Rührung.

Schmerz.

Diese Tränen kenne ich, wie alle Menschen, schon mein Leben lang. Knochenbrüche, Stürze, schlimme Ohrenschmerzen….und was da sonst noch so kommt im Leben an Verletzungen, Krankheiten, Unfällen. Geburten. Oh ja, die haben es in sich.

Diese Tränen habe ich großenteils wegzudrücken gelernt. Man verdrängt den Schmerz, atmet ihn weg, steckt ihn in eine Schublade und macht sie zu, beißt die Zähne zusammen und heult nicht.

Problematisch wird es, wenn man seelischen Schmerz oder Verletzungen, Enttäuschung, Frust, sogar Hass…genauso versucht, wegzudrücken. Womöglich jahrelang. Nur nicht heulen, stark sein. Krönchen richten und weiter.

Das macht einen garantiert irgendwann krank, weil der ganze negative Stress und der Druck sich früher oder später manifestieren. Manche altern schneller, bei manchen geht’s auf den Magen, bei manchen vielleicht auf den Darm. Die Haut. Das Immunsystem. Die Nerven. Oder man wird seelisch krank.

Bei mir war es – unter anderem –  mit den Jahren so weit dass ich praktisch nicht mehr weinen konnte. Da kam nix mehr, und wenn, dann einmal feuchte Augen und gut. Ich habe mir durch zwanzig Jahre eines Lebens hindurch, das nach außen Sonnenschein war und nach innen oft mondlose Nacht, einen so dicken emotionalen Panzer zugelegt, dass ich da drin fast erstarrt war.

Gut. Alles sehr tiefenpsychologisch heute. Schwenkt die Frau jetzt mal noch in Richtung BDSM oder war’s das jetzt? 

Geduld. Kommt schon. Das wird jetzt “laut nachgedacht” hier…

Seit einiger Zeit schon stelle ich fest dass wohldosierter Schmerz, in Verbindung mit Lust zumindest, noch ganz andere Qualitäten hat.

Fokussiertheit. Gedankenberuhigung. Lebendigkeit. Etwas sehr Befreiendes.

Man fängt ja nicht auf 100% an sondern merkt mit der Zeit was einem gut tut. Wieviel man aushält. Und man merkt dass man nach dem Spiel, den Züchtigungen, vielleicht den Erniedrigungen, irgendwie zufrieden, ruhig, zentriert ist. Das kann man ausprobieren, und im Spiel steigern und antesten.

Ein wirklicher Schuh wird da erst daraus, wenn man einen guten Herrn findet, der nicht spielt. Sondern es – wenn ihm eben der dafür nötige Mix aus Dominanz, Sadismus und Erfahrung zueigen ist – schafft, einen wirklich bis an die Grenzen zu bringen und gleichzeitig ein Gespür dafür hat wann Schluß ist. Und einen jederzeit auffängt. Nicht nur draufhaut und ab und zu fragt ob’s noch geht, weil er die Zeichen eh nicht lesen kann. Sondern die Beziehung mehr Tiefe bekommt. Er den Menschen mag. Im Idealfall, liebt.

Dann wächst die Befreiung und die Ausgeglichenheit und die Zufriedenheit, mit der man in sich ruht, exponential zu den vergossenen Tränen.

Und der Panzer bricht auf. Ich habe beim letzten Treffen mit meinem Herrn Rotz und Wasser geheult. Mit der wachsenden Intensität der Schläge und dem Wechsel von für mich nicht so schlimmen Utensilien zu den deutlich gemeineren Sachen, wie Dressurgerten oder Stöcken, kommen die Tränen schnell und intensiv. Ich war selbst erstaunt, und fast schon erschrocken, wie schnell ich harte Nuss am Heulen bin. Wenn die Anzahl zunimmt. Die Wucht. Erniedrigungen dazukommen, die man nicht kinky grinsend wegsteckt. Das wird dann noch verstärkt von jeder Art zärtlicher Berührung zwischendurch. Zuckerbrot und Peitsche. Ein sanftes Streicheln über den glühenden Arsch und es kommen noch mehr Tränen.

Wenn man sich nicht nur körperlich, sondern seelisch nackt macht und komplett ohne Kontrolle oder Willen ist in dem Moment. Dann brechen Dämme.

Besonders krass war dieses Gefühl als er mir irgendwann während eines harten Ficks sagte, ich sollte in seine Augen schauen, während er ganz zart und liebevoll mein Gesicht mit seiner Hand streichelte. Gefolgt von ein paar saftigen Ohrfeigen, die wohldosiert waren im Hinblick auf ein Alltagsleben ohne sichtbare Spuren, aber trotzdem noch mehr Tränen brachten. Und der Frage ob das hier immer noch was für mich sei. Ja, ich weiß dass das meins ist. Dass ich das brauche, genau so.

Es war schön, danach gehalten, gestreichelt und geküsst zu werden. Ich kann nach wie vor nicht erklären warum ich so bin und warum ich das brauche. Nicht mal mir selber. Ich weiß nur dass das hier gute Tränen sind. Guter Schmerz. Und dass sie beruhigen, stärken, befreien, ausgleichen.

Dass der Panzer weg ist und ich mich so lebendig fühle wie schon lange nicht mehr.

Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Spielen und echtem Ds. Dass man sich nicht nur körperlich gut fühlt hinterher, oder kinky, oder eben frisch gefickt.

Sondern seiner Seele damit was Gutes tut.

Und das muss man ja vielleicht auch gar nicht verstehen, sondern nur annehmen können.

 

 

 

 

 

 

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Der Weg ist das Ziel …

…sagt ER gerne wenn ich wegen irgendwas Bedenken habe, oder das berühmte Mimimi.

ER. Andreas. Andy. Mein Herr. Seit gut 3 Wochen gibt es ihn jetzt und er hat sich genau zum richtigen Zeitpunkt angepirscht, allerdings schon zum zweiten Mal.

Das erste Mal hab ich ihm einen höflichen Korb verpasst als er mich anschrieb, so gegen Jahresende, weil ich da gerade zum letzten Mal versuchte, meine alte Spielbeziehung zu retten, und gleichzeitig von der Horde Online-Deppen grenzenlos angepisst war. Sprich, ich hatte kein Nerv.

Dass das rückblickend suboptimal war, durfte ich mir auch schon anhören – und anfühlen. *lach*

Die letzten Wochen hindurch habe ich noch mit Blogeinträgen und den üblichen Lobeshymnen auf den Herrn, die man von Twitter kennt, gewartet. Für emotionale Schnellschüsse bin ich zu oft auf die Nase gefallen.

Jetzt ist er aber halt immer noch da, und macht weiterhin keine Anstalten, mich loswerden zu wollen, und ich ihn auch nicht, also öffne ich jetzt mal das Nähkästchen und plaudere vor mich hin.

Nun denn. Die Rahmenbedingungen erfüllte er alle.

Single. Und zwar wirklich. Ungefähr so alt wie ich. In meiner Gegend, ohne stundenlang Auto fahren zu müssen. Man sieht ihm und auch seiner Wohnung an, dass er die Kontrolle über sein Leben inne hat.

Hat viel von der Welt gesehen. Intelligenter, gewiefter Münchner Grantler mit Herz. Und mit zwei großen schwarzen Hunden. ( Nur gut dass ich diesbezüglich kein Schisser bin)

Die emotionale Seite funktioniert, man hat auch was zum Reden und nicht nur was zum Ficken. Man darf wissen wo er wohnt, wie er heißt, was er wo arbeitet, Episoden aus seinem Leben und welche Termine er nächste Woche hat. Antwortet, wenn man ihm ne Nachricht schickt, stellt sich nicht tot, will den ganz normalen Kontakt. Also so, wie man das eigentlich erwarten könnte, und von der Armee an Fuckboys, die sich im Lifestyle rumtreibt, fast nie bekommt.

War schon BDSM-interessiert als er kaum trocken hinter den Ohren war. Hat sein “Handwerk” wirklich von der Pike auf gelernt, teils von einer damals befreundeten professionellen Domina, und hat Grossmaulsprüche und Brusttrommeln nicht nötig. Der Mann weiß ganz genau was er tut, und besitzt auch ein gutes Gespür dafür, wie weit er womit wann gehen kann.

Das hat sich bereits mehrmals gezeigt. Es wird immer rechtzeitig locker gelassen, aufgehört, zurückgeschraubt, bevor es zuviel wird, bevor die Luft ausgeht, bevor die Spuren zu arg werden.

Was nicht heißt dass das Ganze ein Ponyhof ist.

Er lotet aus wo Grenzen sind, seien es Schmerzgrenzen (wenn er sein Handwerkszeug gekonnt einsetzt), die Grenze zur Ohnmacht (wenn er ebenso gekonnt seine Hände um meinen Hals legt und seitlich zu drückt), oder meine alten Nemesis- Ekelgrenzen (wenn es um Erniedrigungen aller Art geht), und testet diese Grenzen aus. Jedes Mal ein Stückchen mehr. Jedes Mal eine Nuance heftiger. Immer weiter.

Dabei gibt es, bis auf die Tabus, die einem der gesunde Menschenverstand sagt (Kinder, Tiere, KV, offene Wunden/bleibende Schäden, bla bla bla, man kennt die Standardliste ja) ansonsten mit ihm theoretisch keine Grenzen. Eine Liste mit 150 soften und harten Limits hatte ich nicht, (weil ich dieses “Cherry Picking” jämmerlich finde) und die wäre auch von ihm nicht akzeptiert worden.

Ich weiß dass er kein Psychopath und kein Schläger ist, und über einen riesigen Erfahrungsschatz genauso wie Empathie verfügt (wenn er die logischerweise im Spiel auch nicht immer offen zeigt. Guter Cop, böser Cop *grins* ) Und ich weiß dass ich ihm vertrauen kann. Er hat mir noch nie einen Grund gegeben, ihn anzuzweifeln.

Ich kann mir ein Safeword suchen, wenn ich möchte. Momentan war das noch nicht nötig, denn ich bin nicht aus Zucker, und er ist genau DER Herr, der mich genüßlich mit allerlei Werkzeugen bearbeitet und dann stoppt, ein Foto von meiner knallroten Rückseite macht, es mir zeigt und dann erklärt warum es genau jetzt genug ist und was passieren würde wenn er hier und da noch vielleicht 10x mehr und 2x im falschen Winkel draufhauen würde. Was man nicht haben will. Zumindest wir nicht. Oder noch nicht. Wer weiß.

Der Weg ist das Ziel.

Er ist sich auch absolut seiner Verantwortung bewusst. Und hat genug gesehen und gehört in den letzten fast 30 Jahren, um zu wissen dass die Grenze zwischen (einvernehmlichem?) SM und schwerer Körperverletzung fließend sein kann.

Nichtsdestotrotz wird es sexuell definitiv nicht langweilig werden mit ihm. Sondern fordernd und anstrengend und machmal wird es auch echte Überwindung kosten.

Aber das wollte ich ja. Und ich bin bisweilen nach jedem Treffen wieder erstaunt, etwas Neues über mich gelernt zu haben. Seien es körperliche Reaktionen oder irgendwas Tiefenpsychologisches. 😉

Das kommt dieses Mal dann eben noch mit einem Menschen, der zu zwischenmenschlichen Beziehungen fähig und willens ist, zusammen. Was eine anziehende Mischung ist.

Und last but not least…meine Güte, der Mann kann ficken… 😍😎🙊

 

 

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Things to remember.

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Gleichberechtigung? Am Arsch!

Nagel. Auf. Kopf.

Demordar´s Blog

Hinweis vor dem Lesen:

Bevor gleich wer meckert, das es ja nur ein Text voller Gejammer sei.

NEIN ist es nicht. Es ist ein Gedankenanstoß und MEINE Gedanken zu dem Thema. Das Gleichberechtigung in BEIDE Richtungen gehen muss.

Gleichberechtigung ist etwas, was ich immer schon befürwortet habe. Egal ob es um Geschlechter, Religion oder sexuelle Orientierung ging. Frauen sollten eben so viel wie Männer für die gleiche Arbeit das gleiche Geld bekommen. Jede Religion sollte gleich angesehen und beachtet werden. Ebenso soll jede sexuelle Orientierung, Körperempfinden oder Ehe gleichgestellt sein. Also komplette Gleichberechtigung.

Jetzt komme ich aber zu dem großen ABER. Das heißt auch wirkliche Gleichberechtigung. Zu der Zeit, als ich zur Bundeswehr musste regte es mich auf, dass Frauen später hin DURFTEN. Männer MUSSTEN. Wieso? Frauen hatten geklagt, weil sie auch wollten. Das ist richtig und gut so. ABER es hätte so sein sollen, dass Frauen dann MÜSSEN. Entweder…

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Wunschzetteldoms

Der Begriff ist natürlich provokativ, aber durchaus gewollt. Aaalso….der Begriff der Wunschzettelsubs ist ja bekannt. Devot sein klar, aber bitte nur nach Vorlieben, ausgesucht von der Menükarte sozusagen.

Das männliche Gegenstück dazu sind Doms (gehen wir jetzt mal wohlwollend davon aus dass die alle “echt” sind) , die oft schon lange bis sehr lange eine sub/Sklavin suchen und trotzdem keinen Zentimeter weit von ihren Vorstellungen (so unrealistisch diese auch sein mögen) bereit sind, abzuweichen. Und die zu faul oder zu zeitknapp oder unfähig sind, eine Sklavin auszubilden. Zu betreuen. Zu formen. Zu was auch immer. O oder anderes. Sowas “treffe” ich jeden Tag aufs Neue online.

Die Gespräche und auch die Versuche, das Ganze rl zu probieren, sind für mich bis jetzt gescheitert. Entweder daran, dass Dom den Mund zu voll genommen hat und im Alltag nicht liefern konnte, oder mein Profil (auf dem ich wirklich genauestens beschreibe was ich suche) nicht gelesen hat, oder eben an zwei Themen im Speziellen:

ERSTENS …verliert dieser Schlag Dom fast augenblicklich das Interesse wenn Beziehungsarbeit, D/s-Style, ansteht. Man sollte eigentlich denken dass gerade das gemeinsame Erarbeiten der Dynamik das ist, was Spass macht. Zu erziehen. An Grenzen zu schubsen, die man erst rausfinden muss. Und manchmal auch drüber. Seine Sklavin auf sich zu konditionieren. Intimität.  Aber dazu bräuchte es ja mehr als Fickificki und Spielen. My bad.

UND ZWEITENS…Soll nur das gemacht werden was IHNEN behagt. Und sonst nix. Und schon gar nicht Sachen die ICH gern möchte, die aber nicht auf SEINER  ultimativen Lieblingskinksliste stehen. Weil, wichtig ist ja nur ER.

Und ja, das Gefälle ist schon klar, und ja, das O-Dingens, aber trotzdem. So nicht. Für mich, gerade am Anfang von etwas Neuem, ist es nunmal normal, dass man aufeinander zukommt. Nicht nur einer nur nimmt und einer nur (nach)gibt. Ich bin ja schließlich auch bereit, Dinge zu tun, die ich nicht mag. Deshalb kann ich es nicht verstehen, wenn einer lieber allein bleibt, als von irgendeiner einzelnen klitzekleinen Sache abzulassen, die wirklichechtechtecht nicht geht.

Solche Leute nenne ich Wunschzetteldoms.

Und sowas treffe ich hier täglich. Die Unfähigkeit, sich zurückzunehmen, und anderen Leuten entgegenzukommen. Den Unwillen, sich in die Lage anderer Leute hineinzuversetzen. Wenn ich das schon zwischen den Zeilen rauslese dass einer es nicht kapiert dass ich seinem Kontrollfetisch nicht 24/7 gerecht werden könnte. Ich habe einen saustressigen Job und Kids, und es wäre mir schlicht nicht möglich, seine kleinen Aufgaben, Fotojobs, Rückmeldungsblabla zu erfüllen wenn er pfeift, sondern vielleicht erst Stunden später. Sorry dass ich ein Alltagsleben hab.  Ich LIEBE Aufgaben. Kontrolle. Mind fuck. Aber wenn’s nicht geht, geht’s nicht. Akzeptiere ich dafür eine Strafe? Die “Tracht Prügel”? Wiederholt, womöglich? Nein.

Ganz. Sicher. Nicht.

Das hat nichts mit devot sein nicht kapiert haben, oder mit irgendeiner Art von Mimimi zu tun.

Aber in meinem Buch rauft man sich bei Sympathie zusammen. Nicht nur einer von beiden.

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Das Elend am anderen Ende der Leine

Ich habs mir schon lange vorgenommen, spätestens seit dem letzten Blogeintrag, mal ein paar Worte zum immer wieder zu beobachtenden Elend am anderen Ende der Leine zu schreiben.

Oder anders gesagt: für jedenMöchtegern-Dom gibt es anscheinend eine passende Möchtegern-sub.

Die Auswahl reicht von jungen Mädels, die auch mal gern Hubschrauber fliegen wollen ( ernsthaft, darauf wurde einer meiner Kaffeedates mal angesprochen) über Frauen, die ihre Vorliebe für härteren Sex mit Ds verwechseln und einfach keinen Schimmer haben wovon sie reden, bis zu einer Herde von Wunschzettelsubs, die sich für devot halten, aber immer alles bestimmen wollen. Wann was wie gemacht wird. Und das Ganze mit einer ellenlangen Liste an soften und harten Limits, damit auch ja nix passiert was nicht gemocht, oder bestellt wurde.

Oder die Erfahrungs-und Vorliebenfantastinnen. Ich hab null Plan, will es aber nicht zugeben, und schreibe mir deshalb eine tolle Neigungsliste ins Profil. Augen zu und wird schon werden. (Dass das eine eher blöde Idee ist, und es da unter Umständen ein schlimmes Erwachen mit eiligst gequiektem Safeword und anschließendem Gesprächsbedarf geben kann, kann man sich denken)

Dazu gibt es dann noch die Identitäten-Erfinderinnen, so ähnlich wie auf Twitter, die einem das Blaue vom Himmel runterlügen, mit der üblichen Bruchlandung. Die notorischen Verschweigerinnen, die Kinder, Männer und was auch immer sonst, geflissentlich unter den Teppich kehren. Die scheuen Rehe, die nur schreiben aber bei der Aussicht auf ein Treffen im Wald verschwinden.

Und, eine ganz besondere Kategorie, die Kerle, die sich als Frau ausgeben. Ja, dude looks like a lady. Manche sind devote Männer, die keine dominante Frau finden und ihr Glück dann eben bei einem Dom versuchen, und diesem nach 2 Wochen rumlügen notgedrungen irgendwann reinen Wein einschenken. Und manche sind TV oder TS und halten es nicht für notwendig, das Gegenüber zu informieren.

Das alles resultiert dann halt darin, dass es wahrscheinlich am dominanten Ende der Leine auch Argwohn und Zurückhaltung gibt, bis hin zur zeitweisen Aufgabe der Suche.

Mit anderen Worten, Schnauze voll. Da gehts den Herren (der Schöpfung) also oft auch nicht besser.

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Das Metabla

Das hab ich mir schon so oft ungefähr so gedacht.
Also. Nicht viel beizufügen.

Taras Ropes

Bei einem Telefonat mit meinem Herrn stießen wir mal wieder auf die Magie des Metas und die Sorge, dass dieses Metabla den eigentlichen Zauber der D/s-Beziehung stören könnte.

Was ist eigentlich Metabla? Meta-Bla ist das Reden über die Beziehung, über die Grenzen, die Tabus, auch über Ziele, Phantasien, all dieses. Dies kann in der Beziehung stattfinden, wenn man zum Beispiel abends im Bett seinem Partner erzählt, wie scharf einen dieser neue Kollege macht und ob man sich nicht überlegen sollte, ob dieser Dreier vielleicht lohnenswert sein könnte. In einer D/s-Beziehung, in der man aber nicht partnerschaftlich abends gemeinsam im Bett fläzt, kann das schwieriger sein. Da ist dieses Machtgefälle, das diese Art der Kommunikation schon mal schwierig macht und eben die Tatsache, dass man emotional anders verbunden ist und weniger auf Liebe und die damit verbundene Bereitschaft, Dinge vielleicht ein wenig… lockerer zu sehen, hoffen kann.

Aber gerade da wird…

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